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Rollenspiele

Von alten Tempeln und legendären Kreaturen

Das Genre der Rollenspiele hat sich in den letzten Jahren sehr gemausert.

Während man früher noch mehr auf Aufgaben und Charakterentwicklung legte, sind die moderneren Spiele so gehalten, dass man viele Kämpfe zu bestehen hat, Legionen von Kreaturen entgegen steht und überdimensionale Endgegner zu besiegen hat.


Der Gott der Rollenspiele war einst Diablo 2. Dieses Spiel setzte neue Maßstäbe und vereinigte Action mit Rollenspiel. Man hatte fünf Charakterklassen, von denen man sich eine aussuchte und anschließend in vier Akten einige Hauptaufgaben erledigte, um besondere Gegenstände zu erhalten oder in der Story voranzukommen. Gegner wurden zerlegt und es floss viel virtuelles Blut.

In den neueren Rollenspielen legt man nun viel Wert auf beeindruckende Levels und legendärer Kreaturen. Warcraft 3 setzte hier bereits neue Maßstäbe und als dann noch das Rollenspiel Titan Quest erschien, wurde Diablo 2 entgülltig die Krone abgenommen. Es war ein neuer Rollenspielheld geboren, der die Führung übernehmen sollte.

Rollenspiele müssen nicht unbedingt so ausgelegt sein, dass man dutzende von Fertigkeiten haben muss, von denen man dann nur eine Handvoll am Ende auf Maximum bekommen kann. Es zählt vor allem immer noch das Sammeln von seltenen und wertvollen Gegenständen und die Möglichkeit, viele Nebenaufgaben anzunehmen und so viele Erfahrungspunkte wie möglich zu sammeln.

In den meisten Rollenspielen nervte die Levelbeschränkung, die dem Spieler sehr früh zwang, sich für bestimmte Fähigkeiten zu entscheiden. In Sacred schaffte man die Levelbeschränkung ab und bot dem Spieler nicht nur die Möglichkeit, unbegrenzt viele Nebenaufgaben zu meistern und sehr hoch im Level aufzusteigen, sondern auch ein Pferd zu haben.
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